LEISTUNGEN - GBR + GTR

Die geleitete Erneuerung des Knochens und des Gewebes

Durch die Einsetzung von knochen-induzierten und knochen-ersetzbaren Präparaten (BioOss, BioGide, BioGen, BioCollagen) ist es möglich, die zurückgegangene (atrophierte) Struktur des Zahngewebes zu rekonstruieren – die Knochenrekonstruktion als Folge von Parodontkrankheiten, die Knochenrekonstruktion vor der Implantation, die Rekonstruktion des Weichgewebes um den Zahn.

Wann wird die geleitete Knochenrekonstruktion angewandt?

• Parodontopathie – Dieses Problem verursachen die Bakterien, welche sich im Zahnbelag befinden. Die Anhäufung dieser Bakterien bewirkt die Beschädigung des umliegenden Gewebes, zunehmend wird das Zahnhalteapparat, nämlich das Zahnbett angegriffen bis schließlich der Kieferknochen zerstört wird, was letztendlich zum Zahnverlust führt.

• Krankhafte Veränderungen an der Wurzelspitze – Ein Entzündungsprozess um die Wurzelspitze führt zur Zerstörung des Kieferknochens, bzw. zur Kieferknochendestruktion.

• Extraktionen – Nachdem ein Zahn, aus welchem Grund auch immer, herausgezogen wurde, bleibt im Kiefer eine Vertiefung, sog. Alveole, die behandelt werden muss. Die Alveolen werden mit einem knochen-indizierten Granulat gefüllt, um die Atrophie der Alveolen vorzubeugen.

• Implantologie

o wenn der Kieferknochen für die Implantatverankerung nicht ausreichend ist

o wenn der ungenügende Kieferknochen die Implantatschraube nicht decken kann

o wenn die Alveolewände zu dünn sind

o wenn die Alveolehöhe zu niedrig ist


Augmentation
– Wiederherstellung von verloren gegangener Knochensubstanz durch körpereigenes Material

• Abdeckung mit der Membrane – die Membrane sichert die augmentative Substanz an der richtigen Stelle und ermöglicht eine zufrieden stellende Rekonstruktion

Anhebung von Sinusboden – Es wird auch "Sinus-Lift" genannt. Es handelt sich um die Dickevergrößerung des unteren Teiles von maxillaren Sinus, wo das Implantat verankert werden soll und der Knochen ungenügend dick ist.

 

GTR – die geleitete Erneuerung des Gewebes


Das Fehlen eines Zahnes führt nach einiger Zeit zum Rückgang des umliegenden Gewebes (die Atrophie des Zahnfleisches und des Kieferknochens). Je mehr Zeit der Zahn fehlt, desto größer die Atrophie. Wenn wir in diesem Fall einen Zahn durch den Implantat ersetzen wollen, ist es notwendig, zuerst das fehlende Gewebe um den Zahn wieder herzustellen. Dieser Prozess dauert zwischen 3 und 12 Monate, abhängig vom Atrophiestadium des Gewebes. Wir setzen hier die körpereigenen Knochenpräparate, Membrane und teilweise auch Zahnfleischtransplantate ein. Dieser Prozess nennt sich das Management des Weichgewebes.

 

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